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Bayerischer Energiekonvent: Erneuerbare fehlten auf dem Podium
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Bayerischer Energiekonvent: Erneuerbare fehlten auf dem Podium

Der Landesverband der Erneuerbaren Energien in Bayern hat bemängelt, dass bei der Bekanntgabe der Ergebnisse des "Bayerischen Energiekonvents" kein Vertreter der Erneuerbaren Energien auf dem Podium zu finden war. Der Landesverband sei zu dem Treffen nicht einmal eingeladen gewesen, so dessen Vorsitzender Raimund Kamm.

Die Bayerische Staatsregierung hat im Anschluss an das Treffen gemeinsam mit Vertretern der Bayerischen Wirtschaft eine wenigstens vorübergehende Abkehr vom Atomausstieg, eine Verschiebung des Kohleausstiegs und einen Verzicht auf ein Erdgas-Embargo gefordert. Die Wirtschaft im Freistaat sei weiterhin auf die Lieferungen aus Russland angewiesen, ein Boykott hätte deshalb gravierende Auswirkungen.

Der Landesverband der Erneuerbaren wies dagegen darauf hin, dass der Freistaat mit Wind, Sonne, Wasser, Biomasse und Geothermie über ein ausgesprochen reiches Angebot an regenerativen Energiequellen verfüge. Bayern könne sich deshalb vollständig mit Strom aus Erneuerbaren Energien versorgen. Raimund Kamm an die Adresse der Staatsregierung: "Das letzte Jahrzehnt war für die Energiewende in Bayern ein verlorenes Jahrzehnt. Wir empfehlen der Staatsregierung eindringlich, jetzt die Voraussetzungen für einen konsequenten Ausbau der Erneuerbaren Energien zu schaffen. Atom, Erdgas, Erdöl und Kohle sind umweltschädlich, werden teurer und machen uns von despotisch regierten Ländern abhängig. Auch können durch die Nutzung der heimischen Erneuerbaren Energien pro Bürger Bayerns fast fünf Euro pro Tag für Energieimporte gespart werden. In wenigen Jahren können zudem die Erneuerbaren Energien die Preise für Strom, Verkehr und Wärme wieder senken. Denn neue große PV- und Windkraftanlagen erzeugen den Strom für etwa 5 Cent je Kilowattstunde."

Mittwoch, 23. März 2022
Bayerns besseres Windkonzept: 30 Prozent Windstrom sind machbar
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Bayerns besseres Windkonzept: 30 Prozent Windstrom sind machbar

Der Bundesverband Windenergie sieht in Bayern beste Chancen, den Anteil von Windstrom bis 2040 auf 30 Prozent auszubauen. Der Freistaat sei Wind- und Sonnenland gleichermaßen, so BWE-Landesvorsitzender Bernd Wust bei der Vorstellung  des "besseren Windkonzepts".

Aus Sicht des BWE kann der enorme zusätzliche Bedarf Bayerns an elektrischer Energie für Strom, Wärme und Verkehr im Wesentlichen nur mit einem gleichzeitigen starken Ausbau von Photovoltaik und Windenergie gedeckt werden. "Wind und Sonne bieten in Bayern die größten und am schnellsten zu realisierenden Potentiale", so der BWE-Landesvorsitzende. Sie würden sich darüber hinaus auch systemisch in idealer Weise ergänzen – mit entsprechend positiven Auswirkungen auf den Netzausbau und die Versorgungssicherheit in Bayern.

Grafik: BWE

 

Mit Einführung der 10H-Regelung ist der Ausbau der Windkraft in Bayern fast vollständig zum Erliegen gekommen. Der BWE geht davon aus, dass bis 2030 ein jährlicher Zubau vor rund 130 Windrädern der Leistungsklasse 5-6 MW nötig sein wird, um Bayerns Klimaziele zu erreichen. Bis 2040 müsse das Ausbautempo dann weiter gesteigert werden, um schließlich eine Gesamtleistung von rund 18 GW zu erreichen. Damit könnten dann rund 30 Prozent des bayerischen Strombedarfs durch Windkraft gedeckt werden.

Die Energieagentur Nordbayern merkt dazu an:
130 neue Windräder pro Jahr in Bayern mag - gemessen am derzeitigen Ausbautempo - nach viel klingen. Aber das wären bei näherer Betrachtung nur zwei Anlagen pro Landkreis. Allein im Landkreis Hof stehen bereits deutlich mehr als 100 Anlagen. Es ist höchste Zeit, den Erneuerbaren Energien endlich etwas zuzutrauen. Ohne eine Vollversorgung aus Wind, Sonne und Geothermie (plus die bestehenden Wasser- und Biomassekraftwerke) bleiben wir in einer fatalen fossilen Abhängigkeit.

Das ausführliche Papier des BWE findet sich hier zum Download.

Mittwoch, 23. März 2022
Kostenlose Webinare zur Energiewende
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Kostenlose Webinare zur Energiewende

Unter dem Motto "Bitte wenden!" bietet die Energieagentur Nordbayern in Zusammenarbeit mit der Regierung von Oberfranken im März vier kostenlose Online-Seminare für die persönliche Energiewende. Behandelt werden die Themen Sanierung, Heizungserneuerung, Photovoltaik und Elektromobilität - sowie die dazugehörigen staatlichen Förderprogramme.

Weg von fossilen Energieträgern - das ist das Gebot der Stunde. Dabei geht es nicht nur um Klimaschutz, sondern immer mehr auch um den eigenen Geldbeutel. Doch die Umsetzung der eigenen Energiewende ist gar nicht so einfach: Welche neue Heizung passt zu meinem Gebäude, was bringt ein PV-Anlage auf dem Dach, und was muss ich beachten, um Fördermittel vom Staat zu erhalten?

Deshalb bietet die Energieagentur Nordbayern im März in vier Online-Seminaren fachkundige und neutrale Informationen zu den Themen Sanierung, Heizungserneuerung, Photovoltaik und Elektromobilität. Dabei besteht auch die Möglichkeit, Fragen an die Referenten zu stellen.

  • Webinar 1: „Sanierung und Heizungserneuerung“ - Dienstag, 22.03.2022, 18:30 Uhr
  • Webinar 2: „Photovoltaik und Speicher“ - Donnerstag, 24.03.2022, 18:30 Uhr
  • Webinar 3: „Wärmepumpe im Bestand“ - Dienstag, 29.03.2022, 18:30 Uhr
  • Webinar 4: „E-Mobilität“ - Donnerstag, 31.03.2022, 18:30 Uhr

Die kostenlosen Webinare beginnen jeweils um 18:30 Uhr und dauern rund 60 Minuten. Natürlich ist auch die Teilnahme an einzelnen Terminen möglich.

Anmelden und weitere Infos unter http://anmeldung.eanb.de.

Montag, 28. Februar 2022

Die Energieagentur stellt sich vor

Die Energieagentur Nordbayern GmbH wurde 2011 von der ENERGIEregion (Nürnberg) und der Energieagentur Oberfranken (Kulmbach) aus der Taufe gehoben. Der Zusammenschluss bündelt die Kompetenzen der beiden größten unabhängigen Akteure in den Bereichen Klimaschutz und Energieeffizienz innerhalb der Metropolregion Nürnberg.

Wir unterstützen Privathaushalte, Kommunen und Unternehmen bei der praktischen Umsetzung konkreter Klimaschutzmaßnahmen und liefern mit Analysen und Konzepten im Vorfeld die nötigen Grundlagen.

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Unsere Geschäftsfelder

Wir können Sie auf vielfältige Weise bei der Umsetzung der Energiewende unterstützen. Von der konzeptionellen Begleitung über Energiemanagement für Kommunen und Unternehmen bis zu Energienutzungsplänen für Kommunen oder Klimaschutzkonzepten für ganze Regionen bieten wir nahezu alle Facetten an, die zur Planung und Realisierung einer nachhaltigen Energieversorgung notwendig sind.

Mit insgesamt rund 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind wir die größte Beratungseinrichtung ihrer Art in der Region. Dabei verfolgen wir keinen eigenen Interessen, denn die kommunale Dominanz in unserer Gesellschafterstruktur verpflichtet uns zur Neutralität.

In einem Punkt sind wir aber ganz sicher nicht neutral: Wir wollen den Umstieg auf Erneuerbare Energie so schnell und so umfassend wie möglich.

Warum nicht heute damit anfangen?

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Aktuelle Referenzen

Integriertes Klimaschutzkonzept für die Stadt Hof

Für die Stadt Hof steht fest: Bereits 2040 soll die Klimaneutralität erreicht sein.

Mit einem integrierten Klimaschutzkonzept konnte die Energieagentur Nordbayern gemeinsam mit Klimaschutzmanagerin Ute Fischer 2020/21 die wesentlichen Grundlagen dafür liefern. Weil das knapp bemessene Stadtgebiet keine unendlichen Möglichkeiten zur Nutzung Erneuerbarer Energie bietet, gehören zu einer erfolgreichen Energiewende in Hof auch erhebliche Anstrengungen beim Energiesparen, hier besonders im Gebäudenereich. Energieeffizienz muss sowohl bei der Sanierung des eigenen Gebäudebestands, als auch bei den Liegenschaften der Baugenossenschaft und letztlich auch bei Einfamilienhäusern künftig eine wesentliche Rolle spielen.

Dienstag, 22. Juni 2021

European Energy Award: Herzogenaurach auf Goldkurs

Die mittelfränkische Stadt, die weltbekannte Sportartikelhersteller und andere Global Player beherbergt, widmet sich seit jeher auch engagiert dem Klimaschutz. Schon 2009 war man in der Testphase des European Energy Award® dabei. 2017 verdiente sich Herzogenaurach durch viel Engagement als bislang einziger Teilnehmer aus Nordbayern die Goldauszeichnung.

Der Award unterstützt die Kommune bei der systematischen Einordnung und Verbesserung ihrer Klimaaktivitäten. Seit einigen Jahren begleitet die Energieagentur Nordbayern die Stadt bei diesem Prozess. Wie bei einem klassischen Managementprozesses werden auf Grundlage einer Bestandsanalyse Ziele definiert, Maßnahmen umgesetzt und der Erfolg kontinuierlich überwacht.

Ähnlich wie bei betrieblichen Zertifizierungen führt das jährliche interne Audit dazu, dass alle relevanten Stellschrauben abgefragt und anhand eines Bewertungssystems evaluiert werden. Dieses jährliche Audit wird von der Beraterin der EANB durchgeführt. Alle drei Jahre erfolgt das externe Audit durch einen nationalen oder internationalen Gutachter.

In Herzogenaurach trifft sich das hochkarätig besetzte Energieteam mehrmals im Jahr, um bestehende Maßnahmen zu evaluieren und gegebenenfalls anzupassen, zukünftige Maßnahmen zu entwickeln und den Fortschritt der Klimaschutzbemühungen zu überprüfen und zu festigen. Durch die Beratung der Energieagentur Nordbayern und die Möglichkeit zu einem Austausch mit anderen eea Kommunen sowie durch konsequentes Handeln der Stadtspitze kann der kontinuierliche Verbesserungsprozess zu starken Ergebnissen führen.

Herzogenaurach kann mit einigem Stolz auf das Erreichte und seine Mitarbeiter*Innen und Bürger*Innen sein, denn im Jahr 2021 geht es in ein externes Re-Audit, die erneute Goldzertifizierung ist das Ziel.

Montag, 21. Juni 2021

Intergriertes Klimaschutzkonzept für den Landkreis Kronach

Über die Bedeutung von Holz als ökologischem Baustoff und CO2-neutralem Energieträger muss man im Frankenwald keine großen Reden halten. Die Menschen im Landkreis Kronach betrieben Klimaschutz im Grunde schon lange, bevor es diesen Begriff überhaupt gab.
Doch Klimaschutz hat heute wesentlich mehr Facetten: Der Ausbau Erneuerbarer Energie, die Steigerung der Energieeffizienz und die Gewährleistung der Versorgungssicherheit durch Erneuerbare sind in dem von mittelständischen Industrie- und Handwerksbetrieben geprägten Landkreis zentrale Themen.
Mit einem Integrierten Klimaschutzkonzept schafft der Landkreis Kronach nun die Grundlagen, um bei der konkreten Umsetzung von Maßnahmen vor Ort einen entscheidenden Schritt weiter zu kommen.

Die Energieagentur Nordbayern unterstützt die Klimaschutzmanagerin vor Ort zum Beispiel durch Bestandsanalysen, Potenzialstudien und THG-Bilanzen, aber auch durch die Koordination und Durchführung öffentlicher Veranstaltungen zur Akteursbeteiligung.

Projekthomepage: https://klimaschutz-landkreis-kronach.de

Montag, 21. Juni 2021

Energieagentur Nordbayern GmbH

Kulmbach

Kressenstein 19
D-95326 Kulmbach
Tel: 09221 / 8239 - 0
Fax: 09221 / 8239 - 29
Mail: kulmbach@ea-nb.de

Nürnberg

Fürther Straße 244a
D-90429 Nürnberg
Tel: 0911 / 994396 - 0
Fax: 0911 / 994396 - 6
Mail: nuernberg@ea-nb.de
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